Gesellschaft & Soziales

Konsumenten erwarten nicht mehr nur ein gutes Produkt, sondern auch, das sich ein Unternehmen seiner sozialen Verantwortung bewusst ist. Auch ich habe mich in den letzten Jahren etwas intensiver mit den Themen CSR (Corporate Social Responsibility), Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung beschäftigt und dabei gelernt: Es ist nicht immer alles schwarz und weiß. Es gibt nicht nur immer gut und böse, gut und schlecht, richtig und falsch.

Wir müssen alle (mehr) miteinander reden, Fragen stellen und uns selbst eine eigene Meinung bilden. Nicht alles glauben und hinnehmen, was uns andere erzählen. Uns nicht von ein bisschen Marketing blabla blenden lassen, aber auch nicht jeden vorschnell verurteilen. Auch wenn das natürlich einfacher ist. Das gilt nicht nur für Unternehmen und deren soziale Verantwortung, sondern für alle gesellschaftlich-relevanten Themen.

Im Jahr 2015 war das Thema Flüchtlinge und Migration in Deutschland allgegenwärtig. Und ich wollte auch helfen. Irgendwie. Gelandet bin ich in einem Cafe mitten im Karolinenviertel, dem Cafe why not?. Ein Cafe ist ein Treffpunkt, ein Ort an dem sich Menschen begegnen. Seitdem ich mich im Café ehrenamtlich engagiere habe ich dort viele Menschen kennengelernt. Nicht unbedingt „Flüchtlinge“, sondern Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern, die aus den verschiedensten Gründen den Weg nach Deutschland, nach Hamburg gefunden haben. Migration bedeutet mehr als fremden Menschen eine neue Heimat zu ermöglichen. Das Thema Begegnung spielt da eine ganz wichtige Rolle. Menschen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründen, Religionen, Wünschen und Träumen finden zueinander – werden Freunde, Kollegen, Nachbarn. Mich hat das geprägt und verändert. Am Anfang (im Sommer 2015) habe ich (nur) im Cafébetrieb ausgeholfen, seit Mai 2016 betreue die Kommunikation der Einrichtung. Wenn ihr in Hamburg seid, dann schaut doch mal vorbei!

Während ich mich also privat mit sozialem Engagement beschäftige, werfe ich auch zukünftig beruflich einen Blick auf die Seite der Unternehmen. Und wenn ich Zeit habe, fasse ich das eine oder andere Erlebnis im Blog zusammen.