Unternehmen und Bewegtbild – Wie bewegen sich deutsche Firmen auf YouTube?

Ich beschäftige mich schon lange mit der Verknüpfung von Bewegtbild und Social Media. Am Anfang lag mein Schwerpunkt auf Social TV, also wie man das klassische Fernsehen und die digitalen Medien miteinander verbindet. Da ich beruflich wenig mit Fernsehsendern, dafür aber sehr viel mit Unternehmen und deren Umgang mit Social Media zu tun habe, lag es nahe, mich mit Corporate TV bzw. Corporate YouTube intensiver zu beschäftigen. Weiterlesen

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Ich so unterwegs … in Hamburg

Hamburg, meine Perle. Jetzt lebe ich bereits über zwei Jahre in der schönsten Stadt Deutschlands und habe immer noch so wenig von der Stadt gesehen. Ein perfekter Zeitpunkt um bei Facebook über eine Einladung zur Instagram Hamburg Tour mit dem eBike zu stolpern. Fahrrad fahren und schöne Ecken von Hamburg entdecken? Kann ich.
Also ein Fahrrad habe ich ja auch, sogar ein ziemlich tolles (siehe Beweisfoto). Weiterlesen

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Was haben Video-on-Demand, Big Data und Social Media gemeinsam? 7 Fragen an WATCHEVER

WATCHEVER ist seit letztem Jahr quasi als die deutsche Antwort von Netflix hierzulande aktiv. Ich nutze den Dienst seitdem sehr oft und sehr gerne. Sei es, um mir alte HBO Serien (siehe Screenshot) anzuschauen, oder um den Abend gemütlich bei einem Film nach Lust und Laune ausklingen zu lassen. Der Trend geht zumindest in meinem Umfeld immer mehr zum Video-on-Demand Konsum. Klassisches lineares Fernsehen schaue ich selten bis nie. Aber was sagt eigentlich ein VOD Anbieter zum linearen Fernsehen, wie werden solche Plattformen genutzt und beschäftigt sich WATCHEVER auch mit Big Data? All diese Fragen habe ich an WATCHEVER weitergeleitet und die Geschäftsführerin Sabine Anger war so nett sie mir zu beantworten. Aber lest selbst. Weiterlesen

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Open Your Eyes, Street Art und Social Media – Ein Interview mit Sebastian Hartmann

Sebastian Hartmann aka @MuseumsHeld ist nun seit einem halben Jahr mein Kollege bei elbkind. Wir sitzen uns tagtäglich gegenüber und tauschen uns immer über neue Social Media Trends und alltägliches aus, was uns gerade so beschäftigt. In dem Zusammenhang hat mir Sebastian natürlich von seinem soeben erschienen eBook „Open Your Eyes – Street Art in Düsseldorf“ erzählt und von seiner Leidenschaft zu Street Art.

Ich habe auch schon mehrfach angedeutet, dass ich Interesse an einem Street Art Spaziergang habe 😉 Während dem Reeperbahnfestival hatte ich dann die Gelegenheit dazu und habe sie leider verpasst. Sebastian hat die Tour natürlich verbloggt. Glücklicherweise gibt es in Hamburg mehrere Angebote in Sachen Street Art, so z. B. KNOTEN, das Urban Art Festival, das von der affenfaust in St. Pauli organisiert wurde. Ich war gestern vor Ort und habe ein paar Bilder gemacht.

Aber zurück zu Sebastian und seinem eBook. Bevor ich gestern zur Ausstellung gegangen bin, habe ich mich mit ihm zum Interview getroffen. Sebastian hat mir erzählt, wie es zu dem Buch gekommen ist, welche Inhalte dort zu finden sind und was der Vorteil von eBooks ist. Im Buch findet ihr eine Ansammlung von Bildern und Texten zu Street Art der urbanen Kunst, die Sebastian in den Straßen von Düsseldorf entdeckt und fotografiert hat.

Ich habe mir zu Beginn erst einmal erklären lassen, was Street Art überhaupt ist. Ganz genau weiß Sebastian das aber auch nicht. Street Art sind auf jeden Fall künstlerische Installationen und das Graffiti, was jeder kennt, ist quasi der Grundbaustein für Street Art.

Wie passt jetzt Street Art mit Social Media zusammen? Da er viele tolle Bilder hatte, hat Sebastian erst eine Facebook Seite erstellt (gibt es jetzt auch für Hamburg) und dann einen Blog ins Leben gerufen. Um die Facebook Fans wieder ins echte Leben zu holen, wie Sebastian so schön sagt, hat Sebastian in Düsseldorf hin und wieder Street Art Führungen gemacht. Momentan erstellt Sebastian gerade eine Street Art A, B, C.

       

Das Buch ist mit der Veröffentlichung auch nicht fertiggestellt, jeder der in Düsseldorf unterwegs ist und Street Art fotografiert und mit dem Hashtag #StreetArtDue taggt, dessen Bilder erscheinen auf der entsprechenden Seite im eBook.

Jetzt habe ich aber genug erzählt, jetzt lasse ich Sebastian endlich zu Wort kommen. Das ganze Interview gibt es in der folgenden SoundCloud Datei zum Nachhören.

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Politik, Bewegtbild und Social Media

Letztes Jahr zur US Wahl war die Einbindung von Social Media Inhalten in Politiksendungen noch Neuland. Sowohl die ARD als auch das ZDF haben sich durch eigene Sendungen an das Thema Social TV im politischen Kontext in der Wahlnacht herangetastet.

Social TV Angebot der ARD zur US Wahl

Das Social TV Angebot der ARD verzeichnete nach Angaben der Rundfunkanstalt knapp 90.000 Besucher zwischen 22.45 Uhr und 5.00 Uhr. Zu dem damaligen Zeitpunkt bereits sehr gute Zahlen.

Jetzt – ein Jahr später – ist die Einbindung von Zuschauermeldungen von den verschiedenen Social Media Plattformen nicht mehr wegzudenken. Nahezu alle Sendungen zur diesjährigen Bundestagswahl haben Inhalte aus Social Media integriert. Eine Webseite zur Sendung, auf der die verschiedenen Inhalte der Social Media Kanäle mit eigenem Kommentarsystem kumuliert werden, ist mittlerweile Standard. Der direkte Rückkanal der Social Media Beiträge in die Sendung war bisher allerdings noch keine Selbstverständlichkeit. Hier hat sich in den letzten Monaten und vor allem bei den Formaten zur Bundestagswahl einiges getan.

Da wäre z.B. die Sendung „Überzeugt uns“, die im am 26. August spätabends in der ARD ausgestrahlt worden ist.

Einblendung von Tweets in der Sendung

Die Sendung wurde von Tagesthemen-Sprecher Ingo Zamperoni und Katrin Bauernfeind moderiert. Richard Gutjahr hat zusammen mit dem Social Media Team des SWR das Web im Blick gehabt und als „Twittertussi“ immer wieder interessante Beiträge aus dem Netz während der Sendung vorgelesen. In sogenannten Speeddating-Runden mussten die Politiker in 15 Sekunden zudem Fragen der Zuschauer beantworten. Wie das Bild mit Claudia Roth zeigt, wurden auf dem Fernsehbildschirm darüber hinaus Beiträge aus dem Web eingeblendet.

Ein weiteres Angebot der ARD zur Wahl war der Kanzlercheck. Hier konnten die Zuschauer bereits einige Wochen vor den eigentlichen Interviews mit Angela Merkel und Peer Steinbrück ihre Fragen an die beiden Kanzlerkandidaten einreichen. Damit sich die Zuschauer bereits vorab zu den Wahlthemen informieren konnten und um bereits Content auf der Seite zu haben, wurden sämtliche Inhalte der ARD für die junge Zielgruppe zur Wahl auf der Seite integriert, dazu gehörten beispielsweise auch die beiden Wahlspecials der Sendung Klub Konkret. Über 500 Fragen wurden insgesamt von den Zuschauern eingereicht.

Webseite des Kanzlercheck

Das ZDF hatte zum TV Duell, wie bereits bei der Sendung „Die Debatte“, die Aktivitäten auf Twitter in einem #ZDFnetzradar auf der eigenen Seite gespiegelt. Auf diese Weise konnten Interessierte mitverfolgen, wie viele Tweets während der Sendungen zum TV Duell an sich und zu #Merkel oder #Steinbrueck veröffentlicht worden sind.

ZDRnetzradar zum TV Duel

Die Öffentlich-rechtlichen-Sender waren also insgesamt sehr aktiv bei der Verknüpfung der Formate mit Social Media. Der Sender Pro7, der mit Stefan Raab den einzigen Moderator eines privaten Senders im TV Duell gestellt hatte, hatte für das TV Duell mit #P7TVDuell ein eigenes Hashtag zur Sendung im Einsatz. Wer das TV Duell auf ProSieben mitverfolgt hat, konnte auf deren Social TV Plattform ProSieben Connect auf dem Second Screen mitdiskutieren.

Im Vergleich zur Quote war der Anteil der Social Media Beiträge verhältnismäßig gering. Bei circa 17,64 Millionen Zuschauern haben etwa 36.000 Twitter-Nutzer das Fernsehduell in rund 173.000 Tweets mit dem Hashtag #TVDuell kommentiert.

Durch die zunehmende Einbindung von Social Media in TV-Sendungen wird diese Zahl jedoch steigen. Durch die Einführung von Hashtags bei Facebook wird auch dieses Social Netzwerk zukünftig eine wichtige Rolle im Bereich Social TV spielen.

Durch YouTube & Co haben neben den Fernsehsendern aber auch die Zuschauer die Möglichkeit eigene Inhalte ins Netz zu stellen. Der Journalist Tilo Jung hat Anfang des Jahres die Serie „Jung und naiv“ gestartet, in der er Politiker und Experten mit simplen und naiven Fragen zu politischen Themen löchert.

Bildschirmfoto 2013-10-01 um 21.48.13

Der im August in Deutschland gestartete Social TV Sender joiz hat Tilo Jung für mehrere Folgen im Rahmen der Wahl verpflichtet. Während der Ausstrahlung im TV hat Tilo Jung die Fragen der Zuschauer beantwortet. Auf diese Weise hat es ein Webformat ins klassische Fernsehen geschafft.

Jung und naiv bei joiz

Auch die Sender stellen ihre Inhalte bei YouTube ein. In der Sendung Tagessschaum wurden im Rahmen der Wahl ab Mitte Juni jeweils drei Sendungen pro Woche mit politischen Themen des Tages produziert und vorab bei YouTube eingestellt, bevor die Sendung schließlich im TV ausgestrahlt worden ist. Hier galt also Online first.

Ein weiterer Journalist, der sich mit eigenem YouTube Kanal inhaltlich der Politik und den Wahlen gewidmet hat ist Mirko Drotschmann. Ähnlich wie bei Tilo Jung war die Intention für den Kanal MrWissen2go bestimmte Dinge einfach mal simpel zu erklären. In (fast) fünf Minuten Videos stellt Mirko Drotschmann beispielsweise die verschiedenen Parteien inkl. Parteigeschichte vor. Am Wahlabend hat Mirko Drotschmann mit anderen YouTubern, wie z.B. LeFloyd, einen Hangout veranstaltet und das Ergebnis diskutiert.

Insgesamt gab es zur Wahl sehr viele Hangouts. Tilo Jung hat in Kooperation mit Google ebenfalls mehrere Hangouts durchgeführt und auch die Sender haben eigene Hangouts veranstaltet.

Die Liste an politischen Sendungen mit Social Media Einbindung oder von Zuschauern mit eigenen Formaten könnte noch um weitere Beispiele ergänzt werden. Gerade bei YouTubern spielt Social Media als Feedbackkanal auch eine wichtige Rolle. Die verschiedenen Social Media Plattformen haben sich zu einem festen Bestandteil bei Bewegtbildformaten entwickelt, auf YouTube und im „klasssischen Fernsehen“. Gerade für die jüngere Generation gewinnt der Austausch über Social Media immer mehr an Bedeutung. Auch wenn das Social Media Engagement der Politiker bei dieser Wahl noch keinerlei Auswirkungen auf den Wahlausgang hatte, wird Social Media langfristig einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Politik nehmen.

Der große Erfolg von Formaten wie Jung und Naiv oder MrWissen2go zeigt aber vor allem eins: Der Bedarf an politischen Inhalten, die Sachverhalte einfach erklären ist groß und der aktuellen Jugend kann man mit Sicherheit keine Politikverdrossenheit vorwerfen.

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Social Media und Startups am Beispiel von pixoona

Das Buch von Stephan und mir richtet sich vornehmlich an kleine und mittelständische Unternehmen. Berichte über kleine Unternehmen finde ich in meiner Filterbubble eher selten, in den meisten Fällen werden Social Media Maßnahmen und Kampagnen von großen Unternehmen thematisiert. Es wurde also Zeit, sich in einem Blogartikel mal den KMUs zu widmen. Den Anfang macht pixoona, die einen guten Job in Social Media machen und großen Wert auf Blogger Relations legen:

Was ist pixoona?

pixoona ist ein Bildtagging Dienst, das könnt ihr auf dem Bild schon sehr gut erkennen. Ihr könnt auf den Bildern Kommentare, andere Bilder, Musik oder auch Videos hinterlassen. Also etwa so etwas wie das Personentagging bei Facebook nur mit viel mehr Möglichkeiten. Unternehmen können z.B. in ihrem Blog oder auf der eignen Webseite die Produkte auf dem Bild vertaggen und auf den Online Shop verlinken.


Mit Hilfe der Browser App kann man auch im Bilder im Web mit einem PIX versehen, die dann beim eigenen Profil angezeigt werden, also ein bisschen wie Pinterest. Und die mobile App bietet einen ähnlichen Service wie Instagram & Co.

Auf den Social Media Kanälen erhalten die Besucher einen Blick hinter die Kulissen und können sich immer wieder bei Aktionen beteiligen.

Meine erste Begegnung mit pixoona war auf dem Barcamp 2012 in München. Das Startup gab es damals noch nicht, aber die Idee haben die Jungs interessierten Teilnehmern des Barcamps ausführlich vorgestellt. Der Kontakt mit Onlinern zieht sich bei pixoona wie ein roter Faden durch alle Projekte. Zum einen gehört pixoona bei manchen Barcamps schon fast zum Inventar, aber auch das Startup bekommt von den Teilnehmern immer wieder wichtigen Input. Schließlich sind die „Early Adopter“ eine relevante Zielgruppe. Aus diesem Grund nimmt pixoona etwa bei 8 bis 10 Barcamps pro Jahr teil.

Etwas mehr Aufmerksamkeit bekam pixoona durch die diesjährige re:publica. Für das Startup war das Bloggertreffen das ideale Event, um den Relaunch der Apps zu präsentieren, dazu gab es einen großen Live-Beat Test. Anstatt sich in der Startup Area mit anderen Startups zu tummeln, hatte pixoona einen größeren Stand gebucht und entsprechend gebrandet. Die Besucher der re:publica konnten sich auf dem Stand mit einem Photo-Booth verewigen.

Bilder, das passt halt auch zum Unternehmen. Darüber hinaus gab es einen amerikanischen Schulbus, der neben Photo-Touren durch Berlin verschiedenen Speaker hatte, die den Teilnehmern ein Thema kurz und knapp vorgestellt hatten. Für alle, die mit ihrer Sessionanfrage bei der re:publica nicht erfolgreich waren, war das eine prima Alternative. Ich habe auch als Speaker mitgemacht und auf einer Tour das Thema Social TV erklärt.

Die Idee zum Blogartikel hatte ich im Rahmen der Bloggertour.

pixoona sucht immer wieder den persönlichen Kontakt mit Bloggern, die Bloggertour sollte ebenfalls dazu dienen die Zielgrupppe kennenzulernen und Zeit mit ihr zu verbringen. Die Bloggertour war vom 17 bis 18. August. Nach einem Zwischenstop in Hannover, u.a. bei t3n, war das erste Event in Hamburg ein gemeinsames Frühstück in St. Pauli. Im Anschluss war eine Fototour geplant, die aber aufgrund mangelnder Teilnehmer leider ausgefallen ist. Da sind wir auch beim Problem der Tour angelangt. Die Planung oder zumindest die Bekanntgabe hat dann doch sehr kurzfristig stattgefunden, viele Blogger waren da bereits anderweitig verplant. Ich habe mich mit den Jungs von pixoona dann spontan auf den Weg nach Kiel zum Barcamp gemacht. Am Sonntag hat uns, neben einer ebenfalls eher geringen Teilnehmerzahl bei der Food Tour, auch das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für mich war der Sonntag aber auch interessant. So war ich als Hamburgerin das erste mal im Karolinenviertel und habe einen Blick in die Küche des Herzblut St. Pauli erhalten.

Auf der Reeperbahn halte ich mich eher selten auf, ich hätte mich daher also eher nicht ins Herzblut verirrt. Das Essen war aber wirklich sehr lecker! Auch wenn die Organisation bei pixoona hier und da ein bisschen chaotisch ist, man merkt immer, dass die Jungs es ernst meinen und wirklich an Feedback und Verbesserungsvorschlägen interessiert sind. Die verschiedenen Social Media Plattformen werden bei Startups oft viel ehrlicher und natürlicher genutzt, das fällt mir nicht nur bei Pixoona auf. Social Media gehört da eben zum Kommunikationsprozess dazu.

Julian von pixoona habe ich zum Thema Social Media dann auch gleich noch ein paar Fragen gestellt:

Warum setzt ihr auf Blogger Relations?

Blogger haben oft ein gutes Gespür für neue Entwicklungen. Sie nutzen Apps wie unsere oftmals vor den meisten anderen und finden kreative und nützliche Wege diese für sich einzusetzen. Sie sind zudem ehrlich und direkt. Man kann sich mit Bloggern oft in lockerer Atmosphäre und in regelmäßigeren Abständen austauschen. Dabei geht es nicht immer nur darum, diese dazu zu bringen über uns zu schreiben oder direkt Power-User zu werden. Es geht auch darum von ihnen zu lernen. Zu sehen, wo wir uns noch verbessern können. Oder was interessante Usecases wären und was wir dafür für Voraussetzungen schaffen müssen. Das alles bringt uns weiter.

Wie erfolgreich sind eure Aktionen?

Das hängt stark davon ab welches Ziel wir für eine jeweilige Aktion haben, welche Erfahrungen wir im Vorfeld hatten und wie die Voraussetzungen – ich nenne es mal Umweltfaktoren – gewesen sind. Wir haben schon große Erfolge erzielt und sind auch schon teilweise auf die Nase gefallen. Nur passiert uns letzteres in der Regel kein zweites Mal. Auch daraus können wir viel ziehen und es in die Vorbereitungen der nächsten Aktionen mit einbeziehen. Die re:publica war für uns zum Beispiel ein Erfolg, weil wir mit einem starken Team angerückt sind, ehrlich mit den noch vorhandenen Schwächen unserer Beta umgegangen sind und viel zugehört haben. Dadurch haben wir zum einen gelernt was unserer App noch fehlt. Zum anderen haben wir es geschafft unsere Bekanntheit in einer wichtigen Zielgruppe deutlich zu erhöhen. Das war eine super Basis für all das was folgte und noch folgen wird.

Was für eine Zielsetzung habt ihr dabei?

Zuhören. Lernen. Netzwerken. Und dann auch in Kontakt bleiben. Wenn wir Bloggern oder anderen Menschen, denen wir bei Events begegnen helfen können, machen wir das gerne. Und das stößt auch oft auf Gegenseitigkeit. Und diese Gegenseitigkeit ist die Basis für all das was wir machen. Es bringt nichts nur die Hand aufzuhalten. Aber es ist toll, dass es möglich ist, dass mittlerweile beide Seiten den ersten Schritt machen und man sich danach nicht direkt wieder vergisst. Diese Kultur, die ja auch auf Barcamps vorgelebt wird, fördern wir von Anfang an. Und das wollen wir auch in Zukunft machen.

Wie viel Geld muss man in die Hand nehmen?

Das ist ganz unterschiedlich. Es muss nicht immer alles teuer sein. Kleine Gesten werden genauso wertgeschätzt. Aus unserer Erfahrung geht es insbesondere Erfahrungen und Erlebnisse zu kreieren oder einfach nur gute Gespräche zu haben. Die meisten Blogger sind offene Menschen. Wichtig ist, dass man sowohl versucht lokal ein gutes Netzwerk aufzubauen und sich gleichzeitig herauswagt. Da entstehen dann vor allem hohe Reisekosten. Wenn man ein begrenztes Budget hat, sollte man gerade was Blogger Relations angeht nicht zu viel verstreuen und nur halbherzige Aktionen machen, sondern sich auf ein paar wichtige Aktionen konzentrieren und hierfür ein bisschen mehr investieren. Darüber lassen sich bessere und interessantere Beziehungen aufbauen. Man muss nach den Events dann halt in Kontakt bleiben. Wenn man aber nun eine gemeinsame Basis, eine schöne Erinnerungen hat, dann fällt das deutlich leichter.

Was würdet ihr anderen KMUs oder Startups raten?

Traut euch raus. Guckt euch an, welche Kontakte und Medien für euch wichtig sind und was diese beschäftigt. Analysiert auch was diese ständig von anderen Unternehmen bekommen und wie ihr euch unterscheiden könnt. Wenn wir zum Beispiel unsere Stadtrundfahrt durch Berlin im amerikanischen Schulbus und mit App-Beta-Test nehmen. Das ist etwas woran sich die Teilnehmer erinnern. Wenn ihr nicht wisst wo ihr anfangen sollt, dann geht auf Events wo Leute unterwegs sind, die ähnliche Interessen haben wie ihr. Barcamps gibt es mittlerweile so viele zu den verschiedensten Themen. Da macht ihr die ersten wichtigen Kontakte und lernt wie diese ticken. Und wenn zu eurem Thema noch kein Barcamp dabei ist, dann sprecht mit Bloggern aus eurem Bereich und organisiert selbst eins. Man muss Initiative zeigen wollen. Das geht nicht mit 9-to-5, aber zahlt sich mit der richtigen Einstellung in der Regel aus. Leute mit ähnlichen Interessen zusammenbringen ist ohnehin immer eine gute Idee.

Wie ist Social Media bei euch intern aufgehängt?

Wir nehmen Social Media auf jeden Fall sehr ernst. Alle Leute in unserem Kommunikationsteam kommen damit in unterschiedlicher Intensität und Häufigkeit in Berührung. Zudem haben wir eine Community Managerin und einen Social Media Manager, deren Hauptfokus natürlich darauf liegt. Ein paar Allrounder-Fähigkeiten brauchst du aber wohl in einem Startup immer. 😉

Was ist für euch die wichtigste Social Media Plattform und warum?

Die Plattformen mit denen wir am meisten arbeiten sind auf jeden Fall Twitter, Facebook und unser Blog. Wir sind zudem bei Google+ unterwegs und bauen nach und nach unsere YouTube-Channel auf. Zudem sind wir natürlich damit beschäftigt unsere eigene Community auf pixoona auszubauen und zu supporten. Es ist schwierig eins herauszuheben, weil sie alle in gewisser Weise ihren Zweck erfüllen. Wenn wir aber über Blogger Relations und diese spezifische Zielgruppe sprechen, hat uns Twitter wohl am meisten weitergeholfen. Das liegt aber auch daran, dass die meisten von uns auch vor pixoona mit privaten Accounts sehr aktiv auf Twitter waren und dadurch sich dort eigene Communities gebildet haben. Diese Kontakte pflegen wir natürlich bis heute und pixoona profitiert sicherlich auch davon.

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Gedanken zur Zeitungsdebatte oder die Frage nach Push oder Pull

Momentan erscheint auf Spiegel Online im Rahmen eines Dossiers über die Zukunft der Zeitung jeden Tag ein Artikel von einem Journalisten, Zeitungsmacher oder einem Kenner der Szene. Interessantes Thema, ich habe mich im Jahr 2008 auch im Rahmen meiner Bachelorarbeit mit den Strategien der Zeitungmacher zur Bindung der Leser beschäftigt. Also habe ich heute wieder zwei Artikel gelesen, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

Da wäre zum einen der Artikel von Mario Sixtus. Er bringt wichtige Fragen wie bspw. das Thema Ökonomie und Ökologie auf den Tisch. Im Anschluss habe ich den Artikel von RZ Chefredakteur Christian Lindner gelesen. Er schildert, welche Chancen regionale Zeitungen in Kooperation mit dem Leser haben und er liefert einige Argumente für Print, die ich ehrlich gar nicht so verkehrt finde.

Beide haben sie ihre Berechtigung, obwohl beide unterschiedliche Aussagen haben. Auf der einen Seite die Sichtweise eines Journalisten, auf der anderen die eines Zeitungsmacher. Aber wie sieht eigentlich die Sichtweise eines Lesers aus?

Ich schreibe in dem Beschreibungstext bei Twitter über mich „Ist in diesem Internet zuhause und macht was mit digitaler Kommunikation bei elbkind GmbH …“ Über die „Netzgemeinde“ sagt man ja, sie ist politisch sehr interessiert. Ich würde sagen, dass das auch auf mich zutrifft. Ich bin zwar am Thema Politik interessiert, die Zeit mich umfassend zu informieren habe ich allerdings nicht.

Ich besuche nicht jeden Morgen die Seiten von Spiegel Online, der Zeit oder der Süddeutschen. Bei mir stehen ganz andere To Dos auf meiner Liste, wenn ich morgens anfange zu arbeiten. An manchen Tagen habe ich auch keine Zeit meine Timeline bei Twitter zu lesen. Wenn ich das tue und dort spannende Artikel empfohlen bekomme, lese ich diese aber auch.

Während eines Praktikums im Studium bin ich immer von Darmstadt nach Frankfurt gefahren und habe mir für die Fahrt oft die Welt Kompakt gekauft. Das Wichtigste zusammengefasst. Warum ich mir die Welt Kompakt und nicht die Süddeutsche oder einen andere große Tageszeitung gekauft habe, ist einfach erklärt: Sie fasst das Wichtigste zusammen und da habe ich die Chance aufgrund der geringen Anzahl an Beiträgen auch alle zu lesen. Was ich morgens nicht geschafft habe, habe ich auf der Heimreise im Zug gelesen.

Mittlerweile habe ich die Welt Kompakt im Abo, aber ich lese sie fast nie. Mir fehlt der „lange“ Weg, die Zugfahrt, zur Arbeit. Warum ich überhaupt eine Zeitung im Abonnement habe? Ich habe eine bestimmte Anzahl an Artikeln zur Region, Deutschland und dem internationalen Weltgeschehen, die mich insgesamt auf den aktuellen Stand bringen. In der Hinsicht kann ich also Christian Lindner zustimmen. Meine Eltern lesen den Trierischen Volksfreund, weil das die einzige Möglichkeit ist, regional informiert zu bleiben. Ich habe mich lange Zeit nicht für Regionalpolitik interessiert. Für mich waren die Städte bisher immer nur das Zuhause auf Zeit, der Wohnort bis zum nächsten Job. Hier in Hamburg ist das zum ersten Mal anders. Ich fühle mich hier wohl, kann mir vorstellen hier sesshaft zu werden. Was hier regional passiert, weiß ich aber ehrlich gesagt (noch) nicht.

Wie informiere ich mich eigentlich oder besser, wie versuche ich mich zu informieren?

Natürlich habe ich die Topmeldungen der Zeitungen auch in meinen RSS Reader integriert, dort schaue ich aber vielleicht einmal pro Monat rein. Ich bekomme den Reader einfach in nicht in meinen Tagesablauf integriert. Das gleiche gilt für Rivva, Virato, die Social-Media-Presseschau der Süddeutschen Zeitung, den tollen Service Tame. Alles prima Tools, Rivva und Feedly habe ich sogar als Startseite bei meinen Browsern eingerichtet, aber es hilft nichts. Auch bei Facebook, wo ich mich täglich aufhalte, habe ich eine Liste mit Nachrichtenseiten erstellt. Ich nutze sie nur selten. Damit ich doch mitbekomme, was in der Welt so los ist habe ich bei für mich wichtigen Nachrichtenseiten ein Häkchen gesetzt, so dass ich über neue Schlagzeilen informiert werde.

Leider werde ich damit auch über viele uninteressante Inhalte informiert, die auf den Seiten geteilt werden. Ich möchte die wichtigsten Inhalte – am liebsten aus verschiedenen Zeitungen – nach meinen Bedürfnissen zusammengestellt bekommen. Nicht Pull sondern Push. Die Zeitung bekomme ich jeden Morgen in meinen Briefkasten geliefert mit einer Auswahl an Artikeln. Hier fehlt allerdings die Personalisierung. Ich mag die Trending Mails von Twitter, weil sie mir immer wieder einen Überblick über bestimmte Inhalte aus meinem Netzwerk geben.

Newsletter haben derzeit ein Comeback. Das passiert doch auch nicht alles ohne Grund?! Ich lasse mich aktuell von Martin Giesler, Jannis Kucharz und Florian Kohl regelmäßig informieren, was die wichtigsten Neuigkeiten sind. Wer andere tolle Newsletter kennt, am liebsten zu politischen Themen, her damit! Auf diese Weise gebe ich dem Slogan „Wenn die Nachricht wichtig ist, wird sie mich finden.“ ein klein wenig Nachhilfe. Diese Inhalte erhalte ich aber bequem per Push in mein Emailpostfach und da werden sie von mir auch gelesen.

Während ich Seiten wie Rivva, Virato oder Tame aktiv besuchen muss (Pull). Ich tue das nicht oder nur selten, weil ich die Seiten nicht mag, sondern weil diese Dienste im Alltag bei mir in Vergessenheit geraten. Das ist bei mir glaube ich auch der Grund, warum ich Google+ einfach noch nicht nutze. Die Webseiten der Zeitungen besuche ich da schon öfter, aber oft auch nur durch Verlinkungen bei Twitter oder Facebook.

Zur Zeitungskrise werfe ich also nicht nur noch mehr Fragen auf, ich bringe auch keine Lösungen. Wie informiert ihr euch und welche Rolle spielen dabei Facebook, Twitter und RSS Feeds? Wonach entscheidet ihr, ob ihr euch zu einem Thema jetzt auf Süddeutsche, Zeit Online oder SpOn informiert? Oder lest ihr alle Artikel, um die Problematik aus den verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten? Wie viele Artikel lest ihr pro Tag?

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Über das Schreiben ins Internet

Meine ersten Erfahrungen mit dem Bloggen habe ich 2009 in einem Suchmaschinenoptimierung (SEO) Projekt im Studium gemacht. Die Aufgabe für das Team war damals, einen thematischen Blog zu erstellen, diesen mit Inhalten zu befüllen und durch SEO Maßnahmen den Blog bei Google möglichst gut zu positionieren. Unser Thema waren damals PicooZ, das sind so kleine Hubschrauber. Das Projekt dauerte ein halbes Jahr. Nach dem Projekt habe ich als einzige im Team weitergebloggt, ich hatte meine Liebe zum Bloggen entdeckt. Ich weiß noch, dass es während des Projektes im Team Diskussionen gab, wie man einen Artikel schreiben sollte. Ich hatte eine Idee im Kopf und habe sie einfach aufgeschrieben. Nach den SEO-Richtlinien sollte man sich eigentlich erst Keywords überlegen und diese dann auch entsprechend im Artikel aufgreifen.

By Alejandro Escamilla via Unsplash


Knapp ein Jahr später hatte ich mit Social Media Monitoring das perfekte Thema für meine Masterarbeit gefunden. Und dank Thomas Pleil, der mir empfohlen hat einen Blog zur Masterarbeit zu starten, habe ich ziemlich spontan diesen Blog gegründet. Damals wollte ich den Blog schnell und unkompliziert erstellen, eigentlich war er auch wirklich nur für die Inhalte meiner Masterarbeit gedacht. Aus diesem Grund hatte ich mich für einen einfachen Blogger-Blog anstatt für WordPress entschieden. Dank meiner Masterarbeit gab es im ersten Jahr auch verdammt viele Artikel, 2010 insgesamt 78. Mit dem Ende der Masterarbeit und dem Anfang eines neuen Jobs ist dann auch die Anzahl der Beiträge gesunken.

Ich habe in den vier Jahren, in denen es diesen Blog jetzt gibt, verschiedene Gastartikel veröffentlicht und mich inhaltlich irgendwann auch von dem Thema des Blogs verabschiedet. So kam es dann auch, dass ich den Blog um den Untertitel „Und was es sonst noch so über digitale Kommunikation zu erzählen gibt!“ ergänzt habe. Letztes Jahr habe ich mit Stephan zusammen den We Make Social TV Blog ins Leben gerufen und da einiges an Leidenschaft und Zeit investiert. Viel gebloggt habe ich dort aber auch nicht. Jetzt hatte ich also zwei Blogs, aber keine Motivation mehr zum regelmäßigen Schreiben. Da kam mir so ein Projekt wie Ironblogger Hamburg natürlich sehr recht.

Die Regel der Ironblogger lautet: Einen Artikel pro Woche schreiben, sonst muss man 5 Euro zahlen. Eigentlich eine tolle Idee, also habe ich mich angemeldet. Und tatsächlich habe ich am Anfang auch wieder mehr geschrieben und ich habe meine Leidenschaft für das Bloggen wieder entdeckt. Also alles gut? Jein. Es gibt einfach Wochen, die jobtechnisch sehr stressig sind. Die wenige Freizeit möchte ich dann ungerne in einen ausführlichen Blogartikel investieren. Und dann gibt es Wochen, da fällt mir kein passendes Thema ein, das sich lohnt zu verbloggen. Genau das ist die Krux an der Sache. Die Blogartikel müssen laut Regelwerk zwar keine Mindestlänge haben oder wie es Stefan für die Ironbloggern in Köln festlegt:

Die Beiträge müssen keine Mindestqualität haben (ein einfaches Bild und Link z.B. reicht). Im Zweifelsfall entscheidest Du selbst, ob Du Dich mit dem Beitrag in der Gruppe lächerlich machst oder lieber 5 Euro bezahlst.

Aber für mich ist die Veröffentlichung eines Bildes oder eines Zwei-Satz-Artikels keine Option, unter Bloggen verstehe ich dann doch etwas anderes.

Bevor ich Blödsinn blogge, zahle ich lieber! RT @ibhh_bot: @miss_assmann Deine aktuellen Iron-Blogger-Schulden betragen €15. #IronBloggerHH
— Stefanie Aßmann (@miss_assmann) July 15, 2013

Aber vielleicht sollte man das auch einfach mal diskutieren. Was ist denn eigentlich Bloggen und was versteht man unter einem ordentlichen Blogartikel?

Weil ich in der letzten Zeit ziemlich oft in die Bredouille gekommen bin zu zahlen, habe ich mich unter den anderen Ironbloggern mal umgeschaut. Meine Anforderungen an einen guten Blogartikel teilen dann doch nicht alle. Ich habe leider sehr viele Beiträge entdeckt, mit denen sich die Ironblogger meiner Meinung nach definitiv lächerlich machen. Ist also Geiz geil? In meinem letzten Artikel hier im Blog habe ich mich mit der Länge von Webvideos beschäftigt und bin zum Schluss gekommen: Content is king. Damit ich mir ein Webvideo anschaue, ist der Inhalt entscheidend. Ist das etwa bei Blogartikeln anders? Was haben andere davon, einen Artikel ohne Mehrwert zu lesen? Und was passiert, wenn alle brav bloggen, dann kommt man ja nie zum Trinken und gespendet wird dann auch nicht.

Wer liest eigentlich die ganzen Artikel, die die Ironblogger ins Internet schreiben? Ich habe mir ja einige Beiträge mal angeschaut und da auch ein paar Perlen entdeckt, aber das mache ich bei knapp 50 Ironbloggern in Hamburg sicher nicht regelmäßig. Aber wenn ich mir die Artikel der anderen Teilnehmer überhaupt nicht anschaue, wo genau liegt dann der Mehrwert bei der Beteiligung am Ironblogger Konzept? Ist es vielleicht sinnvoll, die besten Ironblogger Artikel der Woche in einer Top 5 zu präsentieren? Das würde zumindest die Blogger dazu anregen, einen vernünftigen Artikel zu schreiben. Man könnte auch den Top 5 Bloggern einen Joker aushändigen, den man ziehen kann, wenn man eine Woche mal nicht zum Bloggen kommt. Dann schreibt man vielleicht nur alle zwei oder drei Wochen, aber dafür richtig gute Artikel.

@miss_assmann Vorsicht! Beim nächsten Slacken bist du raus. #IronBloggerHH
— IBHH Notifier (@IBHH_Bot) July 29, 2013

Ich bin inzwischen bei 25 Euro Schulden angelangt, wenn ich eine weitere Woche nicht blogge, bin ich raus. Ich habe mir jetzt schon mehrfach die Frage gestellt, ob das wirklich so schlimm ist. In den letzten Wochen waren meine Arbeitswochen oft sehr lang und das Wetter sehr schön. Ich hatte also wenig Zeit zum Schreiben und wenig Zeit mir gute Inhalte für den Blog zu überlegen. Oder ich wollte einfach mal das schöne Wetter genießen 😉 Was bringt es also um jedem Preis einen Artikel zu veröffentlichen? Aber wie kann ich auf der anderen Seite dafür sorgen, dass ich wieder regelmäßig schreibe ohne zwischendurch ein Vermögen zu zahlen?

Durch diesen Artikel bin ich dem Slacken noch einmal entkommen, wieder fast auf den letzten Drücker. Die Lösung, wie man dafür sorgt, dass mehr Blogger regelmäßig in dieses Internet schreiben, aber weniger „Müll“ produzieren, habe ich natürlich nicht gefunden. Die Idee mit den Top 5 oder dem Joker findet ich aber gar nicht so schlecht. Allerdings muss dann auch jemand die ganzen Artikel lesen und bewerten und die Zeit hat dann ja auch keiner.

Wie sieht es denn bei euch aus? Was macht für euch einen guten Blogartikel aus? Welche Art von Beiträgen sind für euch interessant und welchen Anspruch habt ihr an eure eigenen Artikel? Seid ihr mit den Artikeln der anderen zufrieden? Tretet ihr anderen Bloggern mal auf die Füße und sagt auch mal „Den Artikel hättest du dir sparen können“? Sollte man das tun?

Disclaimer: Eigentlich hätte das ein vernünftiger Artikel über die Qualität von Blogartikeln werden können. So richtig zufrieden bin ich mit dem Inhalt allerdings nicht, dafür habe ich mich zu sehr verzettelt. Aber das musste mal raus. Und jetzt seid ihr dran!

Das tolle Bild ist übrigens von der Seite Unsplash. Was es damit auf sich hat, das Daniel bereist in seinem Artikel Blog-Tipp: Unsplash beschrieben.

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