5 Street Art Künstler, die jeder kennen sollte

Ich <3 Street Art. Das war aber allerdings nicht immer so. Früher konnte ich mit Graffiti und Co nicht wirklich viel anfangen. Schuld an meinem Faible für Street Art ist Sebastian aka Museumsheld. Er war mein Kollege bei elbkind und hat mich in die Welt der urbanen Kunst eingeführt. Im Oktober 2013 habe ich mit Sebastian bereits ein Interview zu seiner Buchveröffentlichung „Open your eyes“ durchgeführt. Und wenn man dann einmal ein paar urbane Kunstwerke auf der Straße entdeckt hat, dann ist es um einen geschehen. Ich kann daher nur jedem raten, geht mit offenen Augen durch die Straßen! Es warten so viele Perlen auf den Straßen auf euch.

Deswegen habe ich hier mal fünf Street Art Künstler ausgewählt, die ihr unbedingt kennen solltet. Banksy mal ausgeschlossen, den dürfte eigentlich jeder kennen 😉 Meine aktuellen Favoriten:

1. Marshal Arts

Wer Donnie Darko gesehen hat, weiß Bescheid <3

Mein Lieblingsbild habe ich auch in den Straßen von Hamburg entdeckt und selbst fotografiert 🙂

Marshal Arts Street Art Marshal Arts ist übrigens ein Hamburger Street Art Künstler. Die Kritik am Selfiewahn oder der Hype um die „Wenn dieses Bild X Likes bekommt“-Bilder sind mir besonders ans Herz gewachsen. Es gibt auch noch eine Welt abseits von Social Media.

2. Alias

Stencil for Memorie Urbane in Gaeta. #alias #memorieurbane #stencil #streetart #urbanart

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That Leaving Feeling! #alias #streetart #berlin #stencil #adore #hurt #hope #sorrow #iloveyou

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Alias kommt wie die Vorwahl im Instagram Namen schon vermuten lässt aus Berlin. Ich habe aber auch schon ein paar Kunstwerke von ihm in Hamburg entdeckt.

3. iCON

iCON kombiniert die Stilmitteln „Comic“ und „Realismus“, um seine kontroversen Botschaften etwas „leichter“ zu transportieren.

4. decycle

Das „Down to Business“ Bild von decycle ist ja mein aktuelles Lieblingsmotiv. Ein schöner kleiner Reminder nicht zu viel zu arbeiten 😉 Die Kunstwerke kann man in verschiedenen Shops auch online kaufen, die meisten sind aber sehr schnell ausverkauft.

5. Barbara

 

#bekleben #verboten #beklebenverboten #klebtomanin #sorry #barbara #barbaraklebt

 

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#verbote #fahrrad #istmiregal #heidelberg #barbaraklebt #klebenundklebenlassen #ichbinbarbara

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Das Besondere an diesen Künstlern ist, sie vermitteln mit ihren Kunstwerken immer eine Botschaft – deswegen ja auch Street Art 😉 In vielen Fällen ist diese Botschaft politisch oder zumindest Kritik an der Gesellschaft. Ich mag das ja. Was ihr in die einzelnen Bilder interpretiert, das überlasse ich euch selbst.

Die Begriffe Stencil und Paste-Up tauchen immer wieder auf. Aber wofür stehen sie eigentlich?

Stencil ist die englische Bezeichnung für Schablone. Die Schablonenkunst ist eine Bezeichnung für Graffiti oder Street-Art, die mit Hilfe von Schablonen angebracht werden. Das heißt der Künstler bereit das Motiv zuhause vor und bringt es mit Hilfe der Schablone dann an der Wand auf. Auf diese Weise kann ein identisches Motiv auch an mehreren Stellen angebracht werden. Wenn ihr also das Hashtag #stencil bei einem Bild findet, wisst ihr in Zukunft Bescheid. Paste-Up steht für das Aufkleben von Plakaten. Die Motive werden oftmals bereits zuhause mit den Schablonen hergestellt und der Künstler klebt dann seine urban Art vor Ort nur (noch) an. Das geht natürlich viel schneller. Es ist also durchaus möglich, dass Street Art sowohl Stencil als auch Paste-Up beinhaltet.

Und seid ihr angefixt? Dann schaut doch bei Rudi von urbanshit oder dem StreetArtMag von Sebastian vorbei. Oder ihr fragt Sebastian gleich auf Twitter, wann er seine nächste Street Art Führung macht 😉 In diesem Sinne: Street Art ist vergängliche Kunst. Geht mit offenen Augen durch die Welt, damit ihr nichts verpasst!

Und wenn ihr weitere Street Art Künstler kennt, die mir gefallen könnten, dann bin ich über Hinweise in den Kommentaren dankbar 🙂

 

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