Der Bewegtbild Rückblick der re:publica – Alles um und über das Fernsehen

Die re:publica ist nun schon ein paar Tage her. Wie es bei der re:publica üblich ist, spielen die Vorträge meist eine untergeordnete Rolle, auch ich habe nur sehr wenige Vorträge gesehen und war eher damit beschäftigt, meine Twitterkontakte auch mal in „echt“ zu sehen. Es gab auch mehrere Treffen unter der We Make Social TV Redaktion. Das heißt aber nicht, dass das Programm nicht ein paar Perlen hatte, die man sich anschauen sollte.

Das ZDF hat den #ZDFcheck Faktencheck vorgestellt. Worum geht es?

Das ZDF startet zur Bundestagswahl ein crossmediales Projekt, um Politikeraussagen zu checken. Stimmt das eigentlich, was Politiker in Interviews, Talkshows und Reden sagen? Der Faktencheck soll mit dem Zuschauer gemeinschaftlich durchgeführt werden.

Daniel Bröckerhoff aka Doktordab hat in seiner Session den Nutzen und die Risiken von #openjournalism vorgestellt. Worum geht es ?

Journalisten sollen ansprechbar sein, mit Ihrem Publikum interagieren, es in die Arbeit einbeziehen, den Entstehungprozess transparent und nachvollziehbar machen, um Leser und Zuschauer stärker an das eigene Produkt zu binden. Daniel erklärt anhand der Fernsehformate, bei denen er mitwirkt, welche Vor- und Nachteile offener Journalismus mit sich bringen. Und er stellt sein Format st_ry vor, bei dem ich er gemeinschaftlich mit den Zuschauern eine Dokumentation über Datenschutz umsetzen möchte. Hint: Für st_ry wird noch Geld gesammelt.

Die Session zu den SWR Projekten „Zeit der Helden“ und „Tatort+“ gibt es leider nicht online als Video. Daher übernehme ich an dieser Stelle mal die offizielle Beschreibung auf der Seite der re:publica. Worum geht es?

Zeit der Helden

In der neunteiligen Echtzeit-Serie “Zeit der Helden” stimmen Erzählzeit und erzählte Zeit im Fernsehen und im Web überein. Die Timeline auf zeitderhelden.de bildet den Takt ab, in dem die fünf Helden der fiktionalen TV-Serie fünf Tage lang durch die Midlife Crisis schliddern. Das Web hat die »Echtzeit-Fiktion« während der TV-Ausstrahlung unterstützt (vom 25. bis 29. März 2013 auf ARTE und im SWR Fernsehen). Und es bietet eine zusätzliche Erzähl- und Spielebene, die es so nur im Netz gibt: In einer Spurensuche konnten die Spieler die Vergangenheit der krisengeplagten Hauptfiguren aufdecken – und folgten dabei einer parallelen Dramaturgie nach dem Second-Screen-Prinzip.

Ein Transmedia-Projekt, das nicht mit SciFi, Mystery oder einem Mordfall aufwartet, sondern sich um große Fragen des Lebens dreht: Hab ich alles richtig gemacht? Bin ich zufrieden? War’s das mit Mitte 40? Wie geht es weiter?

 Tatort+

Für Krimi-Fans gibt es im Mai 2013 die Anknüpfung an ein Format, das der SWR im vergangenen Jahr mit großem Erfolg gestartet hat: Der “Tatort+” geht in die zweite Runde. Nach dem Ludwigshafener “Tatort”-Spiel von 2012 geht es nun in Stuttgart mit “Spiel auf Zeit” beim “Tatort+ 2013” weiter.

Schon eine Woche vor dem “Tatort” werden die Spieler mit einem Verbrechen konfrontiert, das es aufzulösen gilt. Nika Banovic, den “Tatort”-Zuschauern als Mitarbeiterin der Stuttgarter Spurensicherung bekannt, wird die Spieler durch den Fall führen. Dessen Lösung ist eng mit den Geschehnissen im Tatort “Spiel auf Zeit” verknüpft.

Nach der Ausstrahlung des Tatort im linearen Programm geht das Spiel für die Online-Ermittler weiter.

Ein bisschen hat Guido auch beim digitalen Quartett zum Tatort+ erzählt. Da das digitale Quartett auch eine Art Social TV ist, gibt es hier auch das passende Video dazu. Worum geht es?

Im digitalen Quartett werden wöchentlich aktuelle Themen mit verschiedenen Gästen im Hangout diskutiert. Die Zuschauer können sich via Twitter unter dem Hashtag #Quartett mit einbringen.

Wenn man über die Zukunft des Fernsehens und die Relevanz von Webvideos spricht, kommt man an YouTube nicht mehr vorbei. Worum geht es?

In der Session YouTube zwischen Wildwest und Goldgrobe werfen Bertram und Markus aka Videopunk einen Blick auf YouTube und stellen die Chancen aber auch die aktuellen Problemfehler der Plattform vor.

Und last but not least, berichten in dem Panel „YouTube macht die Stars von heute“ verschiedenen YouTube Stars auf der Bühne über ihre Motivation eigene Inhalte auf YouTube zu erstellen und welche Rolle die Community dabei spielt. Christoph Krachten von Mediakraft, das YouTube Netzwerk das auch einige der Stars auf der Bühne unter Vertrag hat, diskutiert ebenfalls mit.

Haben ich jemand wichtiges oder ein wichtiges Panel vergessen?

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